Kleine Geschichten aus dem Leben einer Möchtegern-Künstlerin und Bürochickse.

Sonntag, 29. Januar 2012

Winterliche Momente

Jetzt ist der Winter also doch noch gekommen. Ich finde das gut. Ohne Winter wäre so ein Jahr doch auch komisch. Hier ein paar Vorschläge von mir, was man an wunderschönen Wintertagen wie diesen machen könnte:

- sich zu zweit im Bett verkrümeln zum Soundtrack von TV Noir - Zwei, wenn man zwei Schmusekater hat, wie wir, ist es besonders schön, dann liegt man plötzlich zu viert schnurrend im Bett.

- Spazieren gehen. Als Kind bin ich mit meiner Mutter häufig zur Krummen Lanke rausgefahren. Um den See herum zu spazieren dauert gar nicht lange, ist aber wunderschön. Der Müggelsee ist natürlich auch zu empfehlen, aber da dauerts ne ganze Weile, bis man einmal rum ist, und ich finds schön, wenn man etwas umrundet, das macht so ein Gefühl von "etwas geschafft zu haben" ;) Wenn man das ganze allein macht, und etwas Musik vermisst, hier meine Empfehlung: Born to die - Lana del Rey (das ganze Album)

- Und wenn das beides nicht gefällt, dann gibts auch immernoch ein paar wunderbare Filme, die man sich an einem solchen Sonntag anschauen könnte. Am besten mit einer frischen, selbstgemachten Bananenmilch.
Empfehlungen habe ich gerade keine, wenn jemanden was einfällt, Kommentare sind erlaubt.


Donnerstag, 12. Januar 2012

Kleine Begebenheiten des Alltags

Heute habe ich im vorbeigehen eine alte Frau mit einem Taxifahrer streiten sehen. Sie hatte einen Gehstock und noch einen Einkaufbeutel dabei und hat offenbar Hilfe von dem Taxifahrer, in dessen taxi sie steigen wollte, erhofft. Ich kann nur Mutmaßen, aber was ich gesehen habe, waren die wirklich alte Frau und der Fahrer die keifend voreinander standen:
Fahrer: "Ich bin kein Krankenwagen!"
Alte Frau: "..doch nur Helfen!! Das kann doch nicht sein!" Dabei wedelte sie einducksvoll mit ihrem Gehstock in Richtung Mann.
Fahrer: "Ich bin aber kein Krankenwagen, wenn Sie einen wollen, rufe ich einen!!"
.. und so weiter..
Unterhaltungswert Neukölln.

Freitag, 6. Januar 2012

Stubentiger

Seit gestern Abend besteht unsere Wohneinheit nicht mehr aus zwei, nein, vier Mitgliedern! Merlin und Baghira sind eingezogen. Tierisch verängstigt sind sie bei uns angekommen, da sie an dem Tag gleich zwei Schocks erleben mussten: Erst weg vom vertrauten Zuhause, in eine Wohnung voll mit Katzen. - Die Auffangstation. Da saßen die beiden verängstigten Tiere, jedes in seiner Box und nur am fauchen, sobald man auch nur in die Nähe kam. Wir haben uns dann kurzerhand dazu entschieden, die beiden mitzunehmen. Bei uns angekommen, saß Baghira erstmal 20 min in seiner geöffneten Box und hat gefaucht. Dem hat das Gestern echt nicht gut getan.. Merlin dagegen ist sofort auf Erkundungstour gegangen. So weit so gut, kurzes Streicheln war gestern zumindest bei Merlin schon erlaubt. Heute Nacht hat sich das irgendwie geändert. Merlin lässt sich heute Morgen gar nciht anfassen, Baghira dagegen schon. Mit beiden habe ich schon gespielt. Und sie haben schon aus meine Hand Leckerlies gefuttert. So schlimm kanns hier also nicht sein. Aber als ich heute Nacht zweimal aufstehen musste, weil Baghira so herzzerreißend geheult hat, dachte ich schon, wieso eigentlich nicht gleich n Baby? ;)

Wunderschöne Stubentiger.

Mittwoch, 4. Januar 2012

Immer einmal mehr wie du

Früher, damals, als man noch mit Freunden auf altmodische Weise Emails hin und herschickte, anstatt beim Gesichtsbuch oder in sonstigen Foren oder Chatdingern schnell Infos auszutauschen, habe ich eine ganze Weile mit einer Freundin, die noch vor viel längerer Zeit bestimmt eine Brieffreundin gewesen wäre, ein recht amüsantes Spiel entwickelt:
Im Betreff der jeweiligen Mail stand immer eine Zeile aus einem Lied, vorzugsweise von die Ärzte, was gerade zum Thema passte, dass in der Mail mitgeteilt wurde. Der Empfänger antwortete darauf, mit dem Titel des Liedes, als Zeichen, für seine Intelligenz und fügte eine Zeile, die passend für sein Thema war bei. Herrlich, das ging Ewigkeiten so, ohne, dass wir jemals Regeln ausgemacht hätten. Sowas vermisse ich ein bisschen in unserer modernen von Chatforen regierten Kommunikationswelt.

Montag, 19. Dezember 2011

Telefonat mit einer Freundin

Ich rufe soeben eine Freundin von mir an:

Sie(leicht verwirrte Stimme) : ..hallo?
Ich: ..ja, äh, ich bins, hallo, alles ok?
Sie(immernoch verwirrt): Äh, ja, ne moment, irgendwie... ich hab gerade geschlafen und jetzt, dann hats geklingelt und, ich weiß nicht, irgendwie muss doch... hmm..
Ich: Oh tut mir leid, ich wollte dich nicht wecken!
Sie: Ne ne, ist schon in Ordnung, aber ich muss mal eben auf die Realität klar kommen, kann ich dich in fünf Minuten zurück rufen?
Ich(total verwirrt): Äh, ja klar, kein Problem, bis gleich.